Donnerstag, 10. August 2017

Nach kurzer Pause zu Hause ab nach Malaysia

Hallo Ihr,

jetzt habe ich mich schon länger nicht mehr gemeldet, deswegen bringe ich euch kurz erstmal auf den neuesten Stand:
Von Neuseeland aus bin ich im Juni nach Hause geflogen. Dort habe ich Freunde besucht und Zeit mit meiner Familie verbracht. Nebenbei habe ich gearbeitet, um mir ein bisschen Geld für das nächste Abenteuer zu verdienen:)
Die Reise ging vor drei Tagen los, es hieß "Ab nach Kuala Lumpur"! Diesmal bin ich jedoch nicht alleine auf reisen gegangen, sondern habe meinen Bruder mit dabei, der aber leider Ende August wieder zurück nach Deutschland fliegt.
In Malaysia werden wir insgesamt 2 Wochen bleiben. Dafür haben wir uns schon eine Route zurecht gelegt. Es geht von Kuala Lumpur über die Cameron Highlands und dann weiter nach Ipoh. Von dort aus fahren wir nach Georgtown/Penang. Wie es dann weiter geht wissen wir noch nicht zu 100%. Ich würde gerne auf die Insel Pulau Langkawi:D

Kuala Lumpur hat all unsere Erwartungen erfüllt. An unserem Anskunftstag sind wir, nachdem wir im Hostel eingecheckt haben, nach Chinatown gelaufen um dort Abend zu essen. Am nächsten Tag sind wir mit dem KTM Komuter (ein Zug) zu den Batu Caves gefahren. Der Besuch dahin lohnt sich wirklich sehr und ist außerdem kostenlos!
Die Caves sind rießig und mit Statuen geschmückt. Auf dem Weg zu den Caves trifft man auf süße Affen, die einem die Bananen aus den Händen klauen.
Da wir noch Zeit hatten bis unser Zug wieder ins Stadtzentrum zurück fuhr, sind wir für 5 RM in die Ramayana Höhle gegangen.
Nach den 222 Stufen hinauf zu den Batu Caves und dem Rundgang in der Ramayana Höhle hatten wir uns Essen reglich verdient, deswegen sind wir zu der Haltestelle Bangsar gefahren, wo es günstig sehr gutes Essen gibt. Hier haben wir auch keine Touristen gesehenXD
Danach sind wir für einen Spaziergang zu dem Vogelpark gelaufen. Jeder weiß, wie sehr ich Vögel mag.......und weil uns der Eintritt zu teuer war...haha...sind wir weiter durch den Park geschlendert....wobei Park kann man das nicht nennen, ein gepflasteter Weg führte uns an Museen und Moscheen vorbei.
Durch das humide Klima waren wir nach den ganzen Aktionen ein bisschen müde und haben eine kurze Pause im Hostel eingelegt. Von dort aus ging es dann weiter zum KLCC, wo wir die abendliche Lichterschau bewundern konnten, mit den Petronas Towern als Hintergrund.
 Soviel zu unseren ersten zwei Tagen. Der dritte Tag folgt in Kürze!

Sonntag, 26. März 2017

Gedanken

Auf meiner Reise habe ich viele verschiedene Menschen getroffen, jeder von Ihnen hinterlässt eine Spur auf meinem Weg mich selbst zu finden und mit mir ins Reinen zu kommen. Dank den Leuten lernst du dich selbst besser kennen. Wie ich darauf komme darüber zu schreiben: An einem Samstag Abend, so wie gestern, ist eigentlich immer jeder in Feierstimmung, dass heißt, dass im Hostel so richtig viel los ist. Da gestern aber die Feier in einem anderen Haus stattgefunden hat, hatten wir Mädchen die Zeit genutzt und mal "tiefsinnigere" Gespräche geführt als "Woher kommst du", "Wohin willst du". Es ging um unsere Ziele, wie wir Frauen alleine klarkommen, ohne Männer und wie man sich fühlt alleine zu reisne und was es einem bringt. Mich hat das zum Nachdenken gebracht. Ist mein Ziel dieser Reise vielleicht mich selbst zu finden? Aber wie macht man das. Durch die Gespräche am Abend hab ich herausgefunden, dass für mich "zu sich selbst finden" heißt, die Gedanken, die man hat zu akzeptieren. Zu Anfangs dachte ich, dass es eher darum geht seine Gedanken zu steuern. Sollte ich zum Beispiel an einen Typen denken, wollte ich eher den Gedanken wegschieben. Das habe ich als Gedanken kontrollieren verstanden. Jetzt allerdings, nachdem ich ein paar Tage darüber nachgedacht habe, denke ich, dass es viel mehr bringt, den Gedanken zu akzeptieren. Ich denke an den Typen und das ist ok. Ich weiß, dass es irgendwann vorbei gehen wird. Ich habe schon viel Herzschmerz erlebt und auch wenn man in dem Moment nicht daran glaubt aber: Zeit heilt alle Wunden. Dafür muss man sich allerdings auch mit seinen Gedanken auseinandersetzen. Sie wegzuschieben hilft nicht die Sache, was auch immer es ist, zu verarbeiten. Einfach ist das ganz sicher nicht. Wie für viele sportliche Aktivitäten muss man auch hier viel Zeit investieren um seine Gedanken zu trainieren. Ein Schritt in die richtige Richtung ist zu meditieren. Mittlerweile spiele ich mit dem Gedanken für einen Monat in eine Art "Tempel" nach Thailand zu gehen. Hier würde ich gegen Unterkunft arbeiten und an drei Kursen, welche in dem Tempel angeboten werden, teilnehmen. Die angebotenen Kurse sind Meditieren, Yoga und awakening class.
Der Sinn der ganzen Sache: Ich möchte stärker als zuvor wieder zurück nach Deutschland kommen. Ich möchte nicht unglücklich und antriebslos in einem Job festhängen und evtl in einer Partnerschaft, die mich nicht weiterbringt. Kenn ich irgendjemanden in meinem Umfeld, dem es so geht? Ja, Freunde und Familie, die Angst davor haben aus ihrem gewohnten Umfeld auszubrechen. Ich bin da nicht anders. Bis jetzt hatte ich immer Beziehungen, die mich eher nicht weitergebracht haben. Wenn ich so zurückdenke war immer ich diejenige, die zurückgesteckt hat, die Kompromisse eingegangen ist oder sich vielleicht sogar geopfert hat, nur das der Partner glücklich ist. Kann so etwas zu einer gesunden Partnerschaft führen? Nein. Man muss auf sich achten und mit sich selbst zufrieden sein. Mit mir selbst zufrieden sein....ich denke das dauert mindestens so lange, wie zu lernen seine Gedanken zu akzeptieren.
Ich denke sich nur darüber Gedanken zu machen wird mir nicht helfen. Ich muss aktiv etwas dafür tun. Ich werde mir in Zukunft mehr Zeit für mich einräumen. Das heißt auch, öfter alleine zu sein. Jeder der mich kennt weiß, dass ist genau das, wovor ich Angst habe, schon immer...jetzt wird mal Mut bewiesen:)

Donnerstag, 23. März 2017

Hastings

Hallo ihr Lieben!
Jetzt hab ich mich schon eeeeeewig nicht mehr gemeldet.....aber nicht, weil ich nicht dran gedacht habe, sondern weil ich hier kein WLAN habe. Es gibt noch Hostels ohne WLAN? Ja, in Neuseeland schon, oder man muss für ein paar MB eine horrende Summe zahlen!
Mittlerweile habe ich mich hier in Hastings schon eingelebt. Dazu gehört natürlich auch die Umgebung zu erkunden!
Ein Highlight hier ist Cap Kidnappers:

 Das zweite Highlight ist der Te Mata Peak:
 
Beides sind sehr schöne Orte! Bei Cap Kidnappers läuft man 2 1/2 Stunden zu einem Vogel-Natur-Schutzgebiet den Strand entlang. Zu erreichen sind die Vogel allerdings nur bei Ebbe! Der Te Mata Peak ist zu jeder Tageszeit schön, aber besonders zum Sonnenuntergang oder -aufgang.
Wirklich viel kann ich hier leider nicht machen, weil ich nur den Sonntag frei habe. Bis jetzt habe ich auf einem Weingut gearbeitet und hier die Trauben abgepflückt, Netze gezogen und Netze geklippt, dann war ich auf einer Kürbisfarm tätig und letztendlich bin ich im Packhouse gelandet. Im Packhouse arbeitet man 10 Stunden, von 6:00-16:00. Das ist das schlimmste, was ich bis jetzt jemals in meinem Leben gemacht habe. Stumpfe Arbeit, man fühlt sich wie eine Maschine nur gehetzter. Man ist ständig unter Stress und muss versuchen das schnelle Tempo, dass die Maschinen vorgeben, 10 Stunden lang durchzuhalten. Nach den 10 Stunden ohne Tageslicht in einer Fabrik ist man dann froh, endlich Feierabend zu haben. Die letzte Kraft bringt man furs Kochen auf, dann fällt man ins Bett und schläft bis um 4:45 der Wecker wieder klingeltXD
Mein Ziel Äpfel zu pflücken hab ich allerdings jetzt endlich auch erreicht und obwohl jeder davor warnt wie schwer die Arbeit auf einer Apfelfarm ist, macht es mir extrem viel Spaß:)
Egal welches Wetter, ich geh gerne zur Arbeit! Das einzig blöde im Moment ist, dass es ür die nächsten vier Tage keine Äpfel zu pflücken gibt, weil es einfach zu viel geregnet hat und deswegen die Äpfel noch nicht reif genug sind. Deswegen pflücke ich bis nächste Woche wieder Weintrauben. Das ist aber auch ok, weil ich nebenbei einfach Musik höre oder spanisch lerneXD
Ich hoffe ich kann euch bald ein Bild von mir auf der Apfelfarm zeigen (natürlich darf ich hier auch so viele Äpfel essen wie ich will und sogar welche mit nach Hause nehmen....Apfelkuchen!!)
Euch eine schöne Woche noch!
 

Samstag, 18. Februar 2017

Hastings und Samoa


Die Tage in Hastings vergehen schnell, ohne das wirklich etwas passiert. Ersteinmal habe ich alle möglichen Apfelfarmen angerufen, bis ich endlich drei Zusagen hatte. Das hört sich bestimmt an, wie wenn ich Jobs horten würde, aber es ist tatsächlich so, dass man, so lange noch kein Vertrag unterschrieben worden ist, nie wirklich eine feste Zusage hat. Die Zusagen waren folgende: food production, farmwork, apple picking. Letztendlich bin ich bei einem contractor hängen geblieben, der mir farmwork vermittelt. Bis das Apfelpflücken anfängt habe ich damit schon auf einer Kürbisfarm anfangen können. Also kommt ein bisschen Geld in die Kasse;) Leider regnet es jetzt aber seit ein paar Tagen, was heißt 1 1/2 Tage arbeiten auf der Kürbisfarm, 3 1/2 Tage Pause. Hätte ich bei der food production angefangen, hätte ich jetzt schon mehrere Stunden arbeiten können. Vielleicht kann ich den Verlust ja durch schnelles Apfelpflücken wieder wett machen;) Dazu kommt noch, dass auf Farmen eher immer Männer gesucht warden. Wenn also mal für ein oder zwei Tage jemand gebraucht wird, sind es Männer die gefragt warden. Keine Chance als Frau....

Jetzt aber erstmal einen Schritt zurück. Nach der ganzen Jobsuche habe ich mir Urlaub auf Samoa gegönnt. Hier bin ich mit 6 Personen von meiner Silverfern-Gruppe für 6 Tage auf die schöne Insel geflogen, die vier Stunden Flug von Neuseeland entfernt ist. Als Gruppe haben wir uns ein Appartment geleistet, so konnten wir an manchen Abenden gemeinsam Kochen....oder so dachten wir uns das zumindest! Läuft man in Samoa durch den Supermarkt wird schnell klar, dass selbst Kochen teurer ist, als die einheimischen Produkte auf dem Markt zu kaufen.
Die Fahrt vom Flughafen zu unserer Unterkunft war schon ein tolles Erlebnis. Natürlich wurden wir abgezogen und mussten mehr bezahlen, als wir hätten bezahlen müssen, aber dafür haben wir mit unserem Fahrer gleichzeitig eine kleine Tour durch die Stadt bekommen. Nur um eine Vorstellung zu bekommen, was ich mit abgezogen meine: Unser Minibus hat 10 Tala pro Person gekostet, aber mit dem Bus, mit dem die Einheimischen fahren, hätte man nur 3 Tala bezahlen müssen. Das ist für uns kein großer Unterschied, aber über eine längere Zeit gesehen kann man schon sehr viel sparen, wenn man es den Einheimischen gleich macht.
Die Häuser dort sind natürlich ganz anders als bei uns. Da es dort immer warm ist, haben die meisten Häuser keine richtigen Wände:
Alle Häuser haben unterschiedliche Farben, was die kleinen Orte richtig schön bund erscheinen lässt!
 
In den 6 Tagen haben wir so viel gesehen, wie wir sehen konnten! Dafür haben wir uns extra für 3 Tage ein Auto gemietet. So konnten wir auf die Südseite der Insel Upolu kommen, das ist die Hauptinsel von Samoa. 
 
Upolu hat wirklich wunderschöne Strände und unglaublich tolle Caves, die einem das Gefühl geben im Paradies zu sein!

 
Am vorletzten Tag sind Haruka und ich mit der Fähre auf die Nachbarinsel Savaii, wo wir Blowholes an der Küste sehen konnten, dass sind Löcher in dem Boden, durch die Meereswasser mit Kraft der Wellen nach oben gedrückt wird. Die Küste war ein spektakel an sich, da man sehen konnte wie die Lava erstarrt ist:
 
Da wir keinen Bus zurück erwischt haben, haben wir versucht zu hitchhiken. Und das hat, dank der Polizei auch geklappt:
 
Die waren so freundlich uns auf der Ladefläche ihres Autos Platznehmen zu lassen.
Nach einer Abkühlung in einem idyllischem Wasserfall sind wir wieder zur Fähre und zurück auf die Hauptinsel gefahren.
Alles in allem war die Reise nach Samoa ein absoluter Traumurlaub! Aber ich bin auch froh, direkt nach der Reise arbeiten zu können;)
Nach der Resie wieder zurück bei den Jungs zu sein ist für mich allerdings nur eine Übergangslösung. Das sind zwar im Großen und Ganzen nette Menschen, aber die Umgangstöne und das exzesive Trinken (und letzte Nacht auch Drogen nehmen) ist für mich einfach absolut nichts. Ich gehe an solchen Abenden aus unserer Hütte raus und sitze in der Lounge unseres Hostels oder in der Küche und unterhalte mich mit den anderen Backpackern. So gesehen ist das ok, aber es ist auch extrem nervig und anstrengend. Leider sind zur Zeit alle Hostel in der Stadt und Umgebung ausgebucht. Das kommt daher, dass das Apfelpflücken und Blaubeerenpflücken beginnt und die Leute sich hier sammeln, um Arbeit zu finden.
Mal sehen, wie ich die Situation lösen kann;)
Jetzt entdecke ich mal die Region und lass die alltäglichen Sorgen hinter mir;)
Euch allen einen schönen Sonntag! 
 


Montag, 6. Februar 2017

Zweite Runde, Neuseeland

 
Hallo Ihr!

Zu Anfang muss ich mich gleich mal entschuldigen, weil ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Irgendwie liefen die ersten zwei Wochen hier nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Dass heißt nicht, dass es mir schlecht erging, aber es war auch nicht der Beste zweite Anfang der Reise, den man sich wünschen kann.

Ich fange mal mit dem Hinflug an. Am Frankfurter Flughafen hatten wir dank des Wetters und der damit zusammenhängenden Enteisung des Flugzeuges bereits Verspätung von über zwei Stunden, wodurch ich meinen Anschlussflug in Abu Dhabi nicht mehr erreichen konnte. Hätte Etihad 10 min auf uns gewartet, hätten wir am selben Tag noch nach Hongkong fliegen können, aber Etihad hat sich lieber dafür entschieden uns eine Nacht in Abu Dhabi zu spendieren. Hier wurde ich mit weiteren Leuten ins Hilton Hotel einquartiert. Abu Dhabi hab ich also dank Etihad einen Tag lang erkunden können. Jeder der mich kennt weiß, den Tag hab ich auch komplett ausgenutzt! Ich war in dem Wahrzeichen Abu Dhabis, der Sheikh Zayed Moschee, habe mir den Strand, ein großes Einkaufszentrum, Hochhäuser und das Heritage Village angeschaut.


 
Am nächsten Tag ging es dann los nach Hongkong. In Hongkong lief es dann nicht mehr ganz so gut. Hier mussten wir 11 Stunden im Transferbereich auf unseren Flug nach Auckland warten...warten bzw. kämpfen, da Hongkong Airline aus irgendeinem Grund nicht auf dem Schirm hatte, dass wir alle unseren eigentlichen Flug verpasst hatten. Nach drei Tagen reisen bin ich dann aber endlich in Auckland angekommen;) Hatte zwar meinen Anschlussflug nach Queenstown verpasst, aber schon eine Lösung parat. Mit vier Jungs aus Deutschland, die den selben Stress mit Etihad und Hongkong Airline hatten wie ich, nach Queenstown reisen. Und wie geht das kostengünstiger als mit einem kostenlosen, vollgetankten Auto für das auch noch die Fähre plus ein Fahrer kostenlos waren? Ich habe das Auto auf der website von transfercar gefunden. Hier beiten verschiedene Autoverleihfirmen an, dass du ihr Auto von A nach B bringen kannst. Das ist nicht nur praktisch für alle Reisenden, sondern auch noch für die Firma, da sie so keinen Angestellten bezahlen muss das Auto an seinen Ursprungsort zu fahren. Für die Überfahrt hat man eine bestimmte Anzahl an Tagen Zeit, die dafür ausreichen sich ein paar Sehenswürdigkeiten auf der Strecke anzuschauen.

In Queenstown angekommen wollte ich nicht mehr warten, sondern sofort zu meinem Auto! Und wie vermutet, ist er brav angesprungen und schnurrte wie ein Kätzchen;)

Die erste Nacht wollte ich mein Auto nicht allein lassen, weswegen wir aufgeteilt in den Zelten und im Auto schliefen.....gut, ganz wahr ist letzteres jetzt nicht, Queenstown war ausgebucht und so blieb uns nichts anderes übrig...XD

Von Queenstown ging es die Westküste entlang Richtung Norden. Einen längeren Halt haben wir in Haast, Greymouth, Motueka, Takaka und Nelson gemacht. Alles schöne Orte, von denen ihr jetzt ein paar Fotos seht:

(Huka Falls bei Taupo...noch auf der Nordinsel, auf dem Weg in den Süden)
(Haast am Strand)
(Ship Creek, bei Haast, ein sehr schöner Strand...Steinstrand)
(Hokitika Gorge bei Hokitika)

(Pancake Rocks, ein paar Autostunden über Greymouth) 
(Wharariki Beach, Golden Bay)
 
(Kayaking along the Golden Bay)
(Te Waikoropupu Springs bei Takaka)
(Waunui Falls, östlich von Takaka)
(Sonnenuntergang beim Tahunanui Reserve bei Nelson)
(Center of New Zealand, bei Nelson)
 
Das Einzige was mir fehlt sind ein paar Wanderungen entlang des Fox Glaciers und des Franz Josef Glaciers. Das werde ich aber noch nachholen.
Von Nelson aus ging es am 03.02 dann wieder auf die Nordinsel und die Ostküste entlang nach Hastings. Hier wohne ich jetzt in einem ein kleinen Fünfbettzimmer mit den deutschen Jungs in einem Hostel. Bald fliege ich nach Samoa und danach habe ich einen Job als Äpfelpflückerin. Mal gucken, wie anstrengend das wird! Erfahrungen sammeln werde ich auf jeden Fall;)



Sonntag, 15. Januar 2017

Weihnachten und Silvester

Zu Hause angekommen haben mein Bruder und ich erstmal mit Backen und Weihnachtsbaum kaufen Weihnachten nach Hause gebracht!
Nach den Familientreffen kann ich sagen, meine Überraschung ist gut gelungen! Die Weihnachtszeit mit der Familie zu verbringen war definitiv die richtige Entscheidung! 
Über Neujahr sind mein Bruder und ich dann nach Hongkong geflogen, was sehr cool war! Wir können stolz sagen, das wir in den 6 Tagen alles gesehen haben, was in Hongkong zu sehen ist!
Die Stadt ist wirklich sehr busy und die Menschen sind genauso, wie man es auf einigen Websites lesen kann: sie schubsen, drängeln, sind Handyzombies und laufen demnach im Zickzack die Straßen entlang, rölpsen lauthals neben dir los und knallen dir im Restaurant die Rechnung vor die NaseXD
Keine Sorge, die sind nicht nur zu den Europäern so, sondern zu ihren Leuten auch;)
Ganz davon abgesehen ist es aber wirklich eine beeindruckende Stadt, die sich lohnt zu sehen! Wir hatten unser Hostel in Kowloon, womit wir automatisch nach einigen Minuten gehen einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline der Hongkong-Island hatten!
 Diese ist während des Feierns in das neue Jahr nur so erstrahlt:
 Für diesen Spot muss man dazusagen, dass wir tatsächlich um 18:30 schon den Platz reserviert haben. Die Leute fangen wirklich an sich um 18:00 schon dort hinzusetzen!! Also so lange, dass haben mein Bruder und ich beschlossen, werden wir nie mehr auf ein Feuerwerk warten!XD
Aber es hat sich gelohnt;)
Am nächsten Tag gab es dann über den ganzen Tag die Dragon and Lion Dances! Eine tollle Show mit viel Tanzen/Turnen begleitet von lauten Trommeln.
 Neben den Festtagen haben mein Bruder und ich noch einige Temprl angeschaut, von denen einer der beeindruckendsten der 10 Thousend Buddha Temple war. Der Weg nach oben war gesäumt von goldenen Buddha Statuen! Oben angekommen hat einen neben einem mit tausenden von kleinen Buddhastatuen geschmückter Tempel unter anderem diese Statue erwartet:
Zur Stärkung und auch als Belohnung dafür, dass wir immer nur das Streetfood gegessen haben, hat mich mein Bruder zum Hot Pot Essen eingeladen, was so aussieht:

 Das ist ein japanisches Fondue und das Restaurant, in dem wir es gegessen haben, hatte eine rießen Auseahl an Zutaten, die wir uns in unsere Suppe reinschmeißen konnten:) es war mit das leckerste, was wir in Hongkong gegessen haben!
Vielen, vielen Dank an meinen Bruder!!! Die knappe Wiche in Hongkong war super cool und hat mir sehr viel Spaß gemacht!!! Wir können uns schonmal überlegen, was wir als nächstes bereisen!!;)
 Am allerletzten Tag besuchten wir Tai-O, ein Fischerdorf in Hongkong. Hierfür ist man ein bisschen abseits der Touristenroutrn gekommen! Das hat sich sehr gelohnt um mal einen Einblick davon zu bekommen, wie die Leute auch leben können. Es war sehr schockierend und aufschlussreich und damit auch ein perfekter Abschluss unserer Reise!

Ich freu mich schon auf die nächste gemeinsame Reise mit meinem Bruder!
Aber erstmal geht es für mich ab nach Neuseeland!
Liebe Grüße,
Eure Sassi

PS: in Neuseeland bin ich mittlerweile auch! Aber diesmal durfte ich alle Schwierigkeiten, die man während eines Flugs mit mehreren Aufenthalten haben kann, miterlebem! 
Davon aber mehr beim nächsten Eintrag;)



Sonntag, 8. Januar 2017

Die Überraschung zu Weihnachten

Nach der für dieses Jahr letzten Nacht in meinem geliebten Auto ging es mit dem Flieger von Queenstown nach Auckland. Ja wieso, fragen sich jetzt manche. Ist ihre Reise vorbei? NEIN, meine Lieben! Die Reise geht weiter und weiter, nur habe ich für meine Familie eine kleine Weihnachtsüberraschung geplant. Ihr könnt es euch bestimmt schon denken, ich werde sie besuchen und für's Weihnachtsfest zu Hause sein:) Es gibt doch nichts schöneres als Weihnachten mit seiner Familie zu verbringen:) Dafür habe ich die knapp 25 Stunden im Flieger auf mich genommen und ich kann euch sagen, jetzt wo ich am Frankfurter Flughafen angekommen bin, packt mich eine rießen Vorfreude und ich bin glücklich, dass ich mich zu der Überraschung entschieden habe. Hier am Flughafen kommen endlich die langersehnten Weihnachtsgefühle auf, ein großer Weihnachtsbaum steht in der Bahnhofshalle, es duftet nach frischem Gebäck vom Bäcker nebenan und überall ist es schön weihnachtlich dekoriert...und es ist kalt, so wie sich das für Weihnachten gehört, auch wenn der Schnee noch fehlt;)
Ich bin ein bisschen aufgeregt, da ich nicht weiß, wie meine Familie reagieren wird und wie meine Überraschung ankommt, aber ich freu mich trotzdem schon rießig darauf alle wiederzusehen.

Während dem Reisen setzt man sich Prioritäten, versteht mehr und mehr, was im Leben wichtig ist, und schätzt seine Heimat mehr. Was einem vorher als selbstverständlich vorgekommen ist, tritt jetzt viel mehr in den Vorschein, ja, wird ganz anders wahrgenommen. Wenn man mal von zu Hause weg ist, fühlt man sich nur noch mehr mit seiner Familie verbunden. Das sind die wichtigsten Menschen auf der Welt, die dir, egal wo du bist, das Gefühl vermitteln, dass du nie alleine bist und immer jemandem zum Reden hast. Zur Familie zählen für mich mittlerweile auch meine engsten Freunde, die ich hoffentlich nie verlieren werde, egal, wie lange wir uns nicht sehen! Die Reise wert machen daneben die neu dazugewonnen Freunde. Während dem Reisen schafft man sich Freunde aus der ganzen Welt!
Und nun zur Heimat: als ich in die Empfangshalle des Frankfurter Flughafens getreten bin und mir der Geruch vom Bäcker in die Nase gestiegen ist, hab ich mich sofort angekommen gefühlt! Solche Bäckereien gibt es übrigens nicht überall auf der Welt! Riecht das frisch gebackene Brot, wenn ihr das nächste Mal in der Früh an einem Bäcker vorbeilauft! Lauft durch die Stadt und schaut euch die Häuser an, wir haben hier Geschichte! Die Wände können euch erzählen, was sie schon alles erlebt haben! Auch das ist nicht überall an der Tagesordnung und gibt einer Stadt doch so viel Charme! 
SO schön es ist neue Orte zu entdecken, so schön ist es auch wieder in das gewohnte Heim zurückzukehren! Auch wenn es nur für kurz ist;)