Montag, 6. Februar 2017

Zweite Runde, Neuseeland

 
Hallo Ihr!

Zu Anfang muss ich mich gleich mal entschuldigen, weil ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Irgendwie liefen die ersten zwei Wochen hier nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Dass heißt nicht, dass es mir schlecht erging, aber es war auch nicht der Beste zweite Anfang der Reise, den man sich wünschen kann.

Ich fange mal mit dem Hinflug an. Am Frankfurter Flughafen hatten wir dank des Wetters und der damit zusammenhängenden Enteisung des Flugzeuges bereits Verspätung von über zwei Stunden, wodurch ich meinen Anschlussflug in Abu Dhabi nicht mehr erreichen konnte. Hätte Etihad 10 min auf uns gewartet, hätten wir am selben Tag noch nach Hongkong fliegen können, aber Etihad hat sich lieber dafür entschieden uns eine Nacht in Abu Dhabi zu spendieren. Hier wurde ich mit weiteren Leuten ins Hilton Hotel einquartiert. Abu Dhabi hab ich also dank Etihad einen Tag lang erkunden können. Jeder der mich kennt weiß, den Tag hab ich auch komplett ausgenutzt! Ich war in dem Wahrzeichen Abu Dhabis, der Sheikh Zayed Moschee, habe mir den Strand, ein großes Einkaufszentrum, Hochhäuser und das Heritage Village angeschaut.


 
Am nächsten Tag ging es dann los nach Hongkong. In Hongkong lief es dann nicht mehr ganz so gut. Hier mussten wir 11 Stunden im Transferbereich auf unseren Flug nach Auckland warten...warten bzw. kämpfen, da Hongkong Airline aus irgendeinem Grund nicht auf dem Schirm hatte, dass wir alle unseren eigentlichen Flug verpasst hatten. Nach drei Tagen reisen bin ich dann aber endlich in Auckland angekommen;) Hatte zwar meinen Anschlussflug nach Queenstown verpasst, aber schon eine Lösung parat. Mit vier Jungs aus Deutschland, die den selben Stress mit Etihad und Hongkong Airline hatten wie ich, nach Queenstown reisen. Und wie geht das kostengünstiger als mit einem kostenlosen, vollgetankten Auto für das auch noch die Fähre plus ein Fahrer kostenlos waren? Ich habe das Auto auf der website von transfercar gefunden. Hier beiten verschiedene Autoverleihfirmen an, dass du ihr Auto von A nach B bringen kannst. Das ist nicht nur praktisch für alle Reisenden, sondern auch noch für die Firma, da sie so keinen Angestellten bezahlen muss das Auto an seinen Ursprungsort zu fahren. Für die Überfahrt hat man eine bestimmte Anzahl an Tagen Zeit, die dafür ausreichen sich ein paar Sehenswürdigkeiten auf der Strecke anzuschauen.

In Queenstown angekommen wollte ich nicht mehr warten, sondern sofort zu meinem Auto! Und wie vermutet, ist er brav angesprungen und schnurrte wie ein Kätzchen;)

Die erste Nacht wollte ich mein Auto nicht allein lassen, weswegen wir aufgeteilt in den Zelten und im Auto schliefen.....gut, ganz wahr ist letzteres jetzt nicht, Queenstown war ausgebucht und so blieb uns nichts anderes übrig...XD

Von Queenstown ging es die Westküste entlang Richtung Norden. Einen längeren Halt haben wir in Haast, Greymouth, Motueka, Takaka und Nelson gemacht. Alles schöne Orte, von denen ihr jetzt ein paar Fotos seht:

(Huka Falls bei Taupo...noch auf der Nordinsel, auf dem Weg in den Süden)
(Haast am Strand)
(Ship Creek, bei Haast, ein sehr schöner Strand...Steinstrand)
(Hokitika Gorge bei Hokitika)

(Pancake Rocks, ein paar Autostunden über Greymouth) 
(Wharariki Beach, Golden Bay)
 
(Kayaking along the Golden Bay)
(Te Waikoropupu Springs bei Takaka)
(Waunui Falls, östlich von Takaka)
(Sonnenuntergang beim Tahunanui Reserve bei Nelson)
(Center of New Zealand, bei Nelson)
 
Das Einzige was mir fehlt sind ein paar Wanderungen entlang des Fox Glaciers und des Franz Josef Glaciers. Das werde ich aber noch nachholen.
Von Nelson aus ging es am 03.02 dann wieder auf die Nordinsel und die Ostküste entlang nach Hastings. Hier wohne ich jetzt in einem ein kleinen Fünfbettzimmer mit den deutschen Jungs in einem Hostel. Bald fliege ich nach Samoa und danach habe ich einen Job als Äpfelpflückerin. Mal gucken, wie anstrengend das wird! Erfahrungen sammeln werde ich auf jeden Fall;)



Sonntag, 15. Januar 2017

Weihnachten und Silvester

Zu Hause angekommen haben mein Bruder und ich erstmal mit Backen und Weihnachtsbaum kaufen Weihnachten nach Hause gebracht!
Nach den Familientreffen kann ich sagen, meine Überraschung ist gut gelungen! Die Weihnachtszeit mit der Familie zu verbringen war definitiv die richtige Entscheidung! 
Über Neujahr sind mein Bruder und ich dann nach Hongkong geflogen, was sehr cool war! Wir können stolz sagen, das wir in den 6 Tagen alles gesehen haben, was in Hongkong zu sehen ist!
Die Stadt ist wirklich sehr busy und die Menschen sind genauso, wie man es auf einigen Websites lesen kann: sie schubsen, drängeln, sind Handyzombies und laufen demnach im Zickzack die Straßen entlang, rölpsen lauthals neben dir los und knallen dir im Restaurant die Rechnung vor die NaseXD
Keine Sorge, die sind nicht nur zu den Europäern so, sondern zu ihren Leuten auch;)
Ganz davon abgesehen ist es aber wirklich eine beeindruckende Stadt, die sich lohnt zu sehen! Wir hatten unser Hostel in Kowloon, womit wir automatisch nach einigen Minuten gehen einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline der Hongkong-Island hatten!
 Diese ist während des Feierns in das neue Jahr nur so erstrahlt:
 Für diesen Spot muss man dazusagen, dass wir tatsächlich um 18:30 schon den Platz reserviert haben. Die Leute fangen wirklich an sich um 18:00 schon dort hinzusetzen!! Also so lange, dass haben mein Bruder und ich beschlossen, werden wir nie mehr auf ein Feuerwerk warten!XD
Aber es hat sich gelohnt;)
Am nächsten Tag gab es dann über den ganzen Tag die Dragon and Lion Dances! Eine tollle Show mit viel Tanzen/Turnen begleitet von lauten Trommeln.
 Neben den Festtagen haben mein Bruder und ich noch einige Temprl angeschaut, von denen einer der beeindruckendsten der 10 Thousend Buddha Temple war. Der Weg nach oben war gesäumt von goldenen Buddha Statuen! Oben angekommen hat einen neben einem mit tausenden von kleinen Buddhastatuen geschmückter Tempel unter anderem diese Statue erwartet:
Zur Stärkung und auch als Belohnung dafür, dass wir immer nur das Streetfood gegessen haben, hat mich mein Bruder zum Hot Pot Essen eingeladen, was so aussieht:

 Das ist ein japanisches Fondue und das Restaurant, in dem wir es gegessen haben, hatte eine rießen Auseahl an Zutaten, die wir uns in unsere Suppe reinschmeißen konnten:) es war mit das leckerste, was wir in Hongkong gegessen haben!
Vielen, vielen Dank an meinen Bruder!!! Die knappe Wiche in Hongkong war super cool und hat mir sehr viel Spaß gemacht!!! Wir können uns schonmal überlegen, was wir als nächstes bereisen!!;)
 Am allerletzten Tag besuchten wir Tai-O, ein Fischerdorf in Hongkong. Hierfür ist man ein bisschen abseits der Touristenroutrn gekommen! Das hat sich sehr gelohnt um mal einen Einblick davon zu bekommen, wie die Leute auch leben können. Es war sehr schockierend und aufschlussreich und damit auch ein perfekter Abschluss unserer Reise!

Ich freu mich schon auf die nächste gemeinsame Reise mit meinem Bruder!
Aber erstmal geht es für mich ab nach Neuseeland!
Liebe Grüße,
Eure Sassi

PS: in Neuseeland bin ich mittlerweile auch! Aber diesmal durfte ich alle Schwierigkeiten, die man während eines Flugs mit mehreren Aufenthalten haben kann, miterlebem! 
Davon aber mehr beim nächsten Eintrag;)



Sonntag, 8. Januar 2017

Die Überraschung zu Weihnachten

Nach der für dieses Jahr letzten Nacht in meinem geliebten Auto ging es mit dem Flieger von Queenstown nach Auckland. Ja wieso, fragen sich jetzt manche. Ist ihre Reise vorbei? NEIN, meine Lieben! Die Reise geht weiter und weiter, nur habe ich für meine Familie eine kleine Weihnachtsüberraschung geplant. Ihr könnt es euch bestimmt schon denken, ich werde sie besuchen und für's Weihnachtsfest zu Hause sein:) Es gibt doch nichts schöneres als Weihnachten mit seiner Familie zu verbringen:) Dafür habe ich die knapp 25 Stunden im Flieger auf mich genommen und ich kann euch sagen, jetzt wo ich am Frankfurter Flughafen angekommen bin, packt mich eine rießen Vorfreude und ich bin glücklich, dass ich mich zu der Überraschung entschieden habe. Hier am Flughafen kommen endlich die langersehnten Weihnachtsgefühle auf, ein großer Weihnachtsbaum steht in der Bahnhofshalle, es duftet nach frischem Gebäck vom Bäcker nebenan und überall ist es schön weihnachtlich dekoriert...und es ist kalt, so wie sich das für Weihnachten gehört, auch wenn der Schnee noch fehlt;)
Ich bin ein bisschen aufgeregt, da ich nicht weiß, wie meine Familie reagieren wird und wie meine Überraschung ankommt, aber ich freu mich trotzdem schon rießig darauf alle wiederzusehen.

Während dem Reisen setzt man sich Prioritäten, versteht mehr und mehr, was im Leben wichtig ist, und schätzt seine Heimat mehr. Was einem vorher als selbstverständlich vorgekommen ist, tritt jetzt viel mehr in den Vorschein, ja, wird ganz anders wahrgenommen. Wenn man mal von zu Hause weg ist, fühlt man sich nur noch mehr mit seiner Familie verbunden. Das sind die wichtigsten Menschen auf der Welt, die dir, egal wo du bist, das Gefühl vermitteln, dass du nie alleine bist und immer jemandem zum Reden hast. Zur Familie zählen für mich mittlerweile auch meine engsten Freunde, die ich hoffentlich nie verlieren werde, egal, wie lange wir uns nicht sehen! Die Reise wert machen daneben die neu dazugewonnen Freunde. Während dem Reisen schafft man sich Freunde aus der ganzen Welt!
Und nun zur Heimat: als ich in die Empfangshalle des Frankfurter Flughafens getreten bin und mir der Geruch vom Bäcker in die Nase gestiegen ist, hab ich mich sofort angekommen gefühlt! Solche Bäckereien gibt es übrigens nicht überall auf der Welt! Riecht das frisch gebackene Brot, wenn ihr das nächste Mal in der Früh an einem Bäcker vorbeilauft! Lauft durch die Stadt und schaut euch die Häuser an, wir haben hier Geschichte! Die Wände können euch erzählen, was sie schon alles erlebt haben! Auch das ist nicht überall an der Tagesordnung und gibt einer Stadt doch so viel Charme! 
SO schön es ist neue Orte zu entdecken, so schön ist es auch wieder in das gewohnte Heim zurückzukehren! Auch wenn es nur für kurz ist;)

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Woofen, woofen, woofen

Die ersten Tage als Woofer habe ich frei bekommen, da die zwei Rentner (Syd und Heather), bei denen ich untergebracht bin, viele anderweitge Termine hatten. Das hieß für mich, ab auf den Berg! Hier in Te Anau gibt es den berühmten Kepler Track. Eigentlich dauert dieser laut DOC 3 Tage, aber damit übertreiben sie ein wenig, denke ich. Ich habe für eine Strecke, für die 6,5 Stunden eingeplant werden sollen, 3 Stunden gebraucht. Ich bin zwar relativ zügig hoch, aber trotzdem weiß ich sicher, dass ich nicht die schnellste Wanderin bin! Die Strecke war außerdem nicht schwierig, d.h. ohne jegliche Art von Klettern. Man ist die meiste Zeit durch den Wald gelaufen, bis man nach 2 1/2 Stunden endlich die Baumgrenze erreicht hat.

Für eine Übernachtung in der Berghütte will das DOC 54 $ pro Nacht....Ziemlich teuer, wenn man das mit einer Nacht im Hostel vergleicht (hier im Süden 30$).

Aber ich habe nicht in der Hütte übernachtet, sondern bin wieder nach unten gelaufen. Ein schöner Weg, aber für alle die nicht so viel Zeit in Neuseeland haben und sich überlegen, welche Wege sie laufen sollen, dann würde ich den Tongariro Crossing und die Wanderwege um den Mt Cook vorschlagen, und nicht den Kepler Track.

Nach dem harten Wandertag hab ich mich dann aufs Abendessen gefreut!

Der nächste Tag fing um 6:45 Uhr an. Nach dem Frühstück musste ich Holz mit Öl einstreichen, weil ich hier anscheinend recht schnell bin, durfte ich zum Staubsaugen übergehen. Danach sind wir von Te Anau nach Blackmount gefahren. Hier hat der gute Syd seine zwei Schaffarmen....und sein zweites Haus. Da das Haus nicht so oft geputzt wird, durfte ich, nachdem ich weitere Zäune mit Öl bestrichen habe, die Fenster putzen. Von innen und von außen....die Fenster sind hoch und das Haus ist nicht gerade kleinXD Ich habe insgesamt auf zwei Tage verteilt 6 Stunden Fenster geputzt....ich denke ich bin jetzt ein Profi in Fenster putzen und Holz einölenXD

Nebenbei stell ich viele Fragen über Schafe, aber mir scheint es, wie wenn es nicht sooooo hart ist, eine Schaffarm zu führen (solange die Wiese gut ist und die Schafe gesund). Syd hat für seine zwei Schaffarmen zwei Manager, die für ihn die Arbeit machen;) Der eine Manager hat mich auf eine Fahrt über die Weiden mitgenommen! Man der kennt sein FeldXD wir sind so schnell mit einer Art größerem Quad über die Wiesen gerast!!
 
Das hat richtig viel Spaß gemacht! Das Ganze war nötig, um, mit der Hilfe seiner Hunde, die Schafe in den "Stall" zu bringen. Hier wurden die Kälber von ihrer Mutter getrennt um danach verkauft zu werden. In dem Stall war ich für die Gates verantwortlich und dafür die Schafe von einem Gate ins andere zu treiben.

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber manche Schafe mucken sich auf und stellen sich dann kampfesbereit hin und starren einen an. Aber zum Glück hatte ich immer Hunde um mich herum und die haben mir dann geholfen;) Meine Eltern können sich das bestimmt nicht vorstellen, dass Hunde um mich herum sind und ich mit ihnen arbeite, aber mittlerweile komm ich mit Hunden ganz gut klar:)

Ich verstehe mich sowohl mit Heather als auch mit Syd sehr gut! Ich fühle mich mittlerweile schon als Teil der Familie:) Die zwei haben mich auf zwei Veranstaltungen ihrer Enkel mitgenommen. Die erste Veranstaltung war eine Schulaufführung.

Hier hat ihre Enkelin Theater gespielt und das war, ganz ehrlich, ein richtig gutes Theaterstück! Es handelte davon, wie die Philipiner Neuseeland für sich entdeckt haben und als Highlight haben die kleinen (um die 10 jahre alt) den Haka aufgeführt! Es war großartig!

Nach dem Theaterstück sind wir nach Invercargill gefahren, hier haben die zwei ihr drittes Haus. In Invercargill hat ein weiteres Enkelkind einen Schwimmwettkampf gehabt!! Sie haben mich mitgenommen, weil ich ja auch mal Schwimmerin war:) Also konnte ich 13-jährigen bei der Southisland Competition zugucken. Und die waren wirklich schon ganz schön schnell! Mir hat der Wettkampf gut gefallen. In Invercargill waren meine Aufgaben....na, wer weiß es?.....Fenster putzen und streichen;) diesmal aber keine Zäune sondern den Garagenboden.

Der Abschied von den zweien ist mir nicht sehr leicht gefallen. Beide sind so nette, liebe Menschen! Ich hoffe wenn ich alt werde, werde ich genauso glücklich sein wie die zwei! Wobei sie erst vor 2 Jahren geheiratet hatten und vorher mit jeweils anderen Partner gelebt hatten! Na da sag ich doch, besser spät als nie! Die zwei haben sich letztendlich gefunden:)
Ich kann mit dieser Erfahrung nur jedem Woofen empfehlen! Die Menschen lassen dich ein Teil ihres Lebens werden und nehmen dich in ihre Familie auf, es gibt nichts besseres:)

Im Januar werde ich versuchen, entweder auf einer Farm zu arbeiten oder ins fruitpicking einzusteigen. Wer hätte sich vorstellen können, dass ich mal auf einer Farme arbeiten will!
 

Samstag, 10. Dezember 2016

Bungyjump und die erste Woche Wwoofen

Der Bungyjump war sooooo angsteinflößend und gleichzeitig sooooooo cool!
Ersteinmal wird man zu dieser extremen "Schanze" gefahren:
Wer da nicht nervös wird, wird spätestens in dieser schwebenden "Kabine" nervös. Hier wird laut Musik gespielt und man kann den Leuten, die vor einem dran sind, beim Springen zuschauen. Mir hat das mit der Nervosität nicht geholfen.
Je näher mein Sprung rückte, desto aufgeregter war ich. Am Schluss auf dem Stuhl, wo die letzten Vorbereitungen für den Sprung getroffen warden, ging es mir dann richtig schlecht. Sitzt man einmal auf dem Stuhl gibt es aber kein Zurück mehr.
Man wird an die Absprungsstelle geführt und weiß, wenn man zögert wird es nur noch schwere....deswegen springt man auch sobald der Typ hinter einem bei "1" angelangt ist. Der freie Fall ist unbeschreiblich, man stürzt sich in die Tiefe und wird von Gefühlen aus Angst, Aufregung und Freude überwältigt. Anschließend bounced man ungefähr 4x und wird dann nach oben gezogen. Nach ein paar Sekunden ist der Spaß vorbei, doch das Adrenalin strömt noch einige Stunden danach durch einen hindurch! Ich kann noch immer nicht fassen, dass ich wirklich gesprungen bin und ich weiß auch nicht, ob ich mich nocheinmal trauen würde. Wenn ja, wäre es von der Aufregung wieder genauso schlimm wie beim ersten Sprung, da bin ich mir sicher.
 
 Nach dem Sprung am Abend hab ich mir dann die Eisbar gegönnt. Das war ein weiteres tolles Erlebnis, da hier alles, wirklich alles! aus Eis gemacht ist.

 
Man bekomment eine dicke Jacke und Handschuhe und ab geht es in einen Raum, der eine Temperatur von -10°C aufweist. Da ich einen Gutschein hatte konnte ich mir die 20$ Eintritt sparen und dafür einen Cocktail leisten, der natürlich in einem Glas aus Eis serviert worden ist!
Und damit beende ich meinen Aufenthalt in Queenstown und reise wieder zurück in den Süden nach Te Anau. Hier hab ich für eine Woche einen Host gefunden. Das Haus ist wunderschön, die zwei Rentner sind sehr nett und mein Ausblick ist einfach klasse!
Wwoofen heißt, dass ich hier für Unterkunft und Essen 3-4 Stunden pro Tag arbeite. Der Plan schaut bis jetzt so aus: Heute und morgen frei, dann fahr ich mit auf die Schaffarm und streiche dort Hütten (soweit ich das verstanden habe). Danach fahren wir in das Ferienhaus weiter im Süden, wo ich im Haus ein paar Streicharbeiten durchführen soll. Klingt für mich ehrlichgesagt nach einem fairen Tausch!
Ich halte euch auf dem Laufenden und freu mich schon auf die kommende Woche!
Liebe Grüße!!
 
 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Christchurch und der Süden der Südinsel

Endlich in Queenstown angekommen und nach einer Ewigkeiten ohne Internet endlich wieder WIFI!
Das bedeutet, ich kann euch alle wieder auf den neuesten Stand bringen!
Nach Christchurch sind Felix und ich, Felix ist der Deutsche aus Garmisch, mit dem ich jetzt seit einer Woche reise, nach Oamaru aufgebrochen. Hier haben wir zwei Arten von Pinguinen gesehen, den Gelbaugenpinguin und den Zwergpinguin. Die Zwergpinguine sind sogar über unseren Campingplatz gewatschelt! Die Stadt Oamaru hat, im Gegensatz zu anderen neuseeländischen Städten ein paar "ältere" Gebäude, die der Stadt ein bisschen Charme geben.

Anschließend an Oamaru sind wir zu den Moeraki Bouldern gefahren. Das sind runde Gesteine, die am Strand liegen. Wie diese genau entstanden sind weiß man nicht.

Nach den Bouldern sind Felix und ich zum Katikipoint. Hier konnten wir einige Robben aus nächster Nähe beobachten und wieder ein paar Gelbaugenpinuine bestaunen.
Von hier aus ging es weiter nach Dunedin, wir haben dank der App Campermate einen super Aussichtspunkt gefunden:)

Von dem Aussichtspunkt ging es erstmal zum Otago Peninsula und haben ein paar Strände abgefahren, wie z.B. Cape Saunders oder Sandymount. An allen Stränden konnten wir entweder Seelöwen oder Robben sehen!
Dunedin an sich ist eine schöne kleine Stadt, die wir, dank des Stehenbleibens meines Autos, ein bisschen länger kennen lernen durften! Nach einem Betrag von fast 400 $ und einem neuen Startermotor konnten wir aber recht rechtszeitig wieder aufbrechen. Der nächste Stop war Tunnel Beach. Ein wunderschöner Küstenabschnitt von dem aus man das Meer genießen kann!

Auf der Fahrt in die Catlins haben wir einen Halt bei dem Gypsy Wagon gemacht. Hier gibt es unglaublich viele tolle Sachen! Ich bin garnicht mehr aus dem Staunen rausgekommen!
 
In die Catlins sind wir hauptsächlich gefahren um Delphine zu sehen und evtl mit ihnen schwimmen zu können, aber leider hat das nicht geklappt.
Nach den Catlins ging es nach Invercargill. Hier konnten wir durch einen wunderschönen Rosengarten im Queens Park laufen und ein paar Tiere in einem kleinen Wildpark begutachten. Als krönenden Abschluss hat uns Invercargill noch eine Weichnachtsparade vorgeführt. Würden die Kiwis einen Weihnachtsmarkt in Deutshcland sehen, würden sie vor Freude ganz sicherlich ausrasten. Weihnachtstechnisch können sie auf jeden Fall noch viel lernen.....oder umgekehrt? Wir haben z.B. keinen Weihnachtsflash!
 
Anschließend an Invercargill sind wir in die Doubtful Sounds gefahren. Hier fängt das Fjordland Neuseelands an! Abendessen am Feuer mit ein paar anderen Campern! Ein netter Abend und dank des Feuers nicht allzuviele Sandflys um einen herum. In den Doubtful Sounds haben wir eine 4-stündige Wanderung zu den Green Lakes gemacht. Hier konnten wir überraschender Weise einen Kea sehen. Die Keas sind die Bergvögel in Neuseeland!
Von den Doubtful Sounds ging es zu dem Milford Sound. Hier konnten wir in der Früh eine 2stündige Schifffahrt durch den Fjord genießen, das ganze bei wunderschönem Wetter, mit Robben und Pinguinen!



Nach den Milford Sounds ging es zu einem Wasserfall und wieder Hinauf auf eine Bergspitze, die über 4 1/2 Stunden wander haben sich gelohnt;)
In Te Anau angekommen wollten wir uns nur noch Ausruhen. Am nächsten Tag sind wir über Queenstown nach Glenorchy. Hier dachten wir ein paar Drehorte aus dem Film Herr der Ringe finden zu können, aber natrlich war das nicht ausgeschildert, was es dann schon etwas schwer macht die Drehorte zu finden.....Das hier soll z.B. die Landschaft von Isengard sein:



Am Abend konnten wir wieder am Lagerfeuer sitzen und die Aussicht auf den Lake Wakatipu genießen. Wegen des Regens sind wir am nächsten Tag, anstatt eine Wanderung zu machen, nach Queenstown gefahren, wo ich gleich meinen Bungyjump aus 134 m Höhe gebucht habe.....mir geht der Stift und ich bekomme nasse Hände, wenn ich nur daran denke, aber ich werde das trotzdem machen, hoffe ich. Ich werde auf jeden Fall gleich nach dem Sprung ein Foto posten! Darauf könnt ihr euch verlassen:)
Liebe Grüße an euch alle!
Bis morgen:)

Dienstag, 29. November 2016

Von Wellington auf die Südinsel

Auf der Südinsel hat man nicht immer WLAN! Deswegen jetzt erst der Eintrag;)

Trotz des Erdbebens ging es zeitig am Freitag morgen auf die Südinsel. Mit der Fähre ist man in 3 Stunden in Picton auf der Südinsel angekommen. Hier haben Marie und ich erstmal die Gegend erkundet und uns am Strand ausgeruht.
Von Picton aus ging es nach Blenheim, hier haben wir Ondrej getroffen, vielleicht erinnert ihr euch noch! Das war der Tscheche, der mit seinem Bruder reist und mit denen ich auch ein paar Ausflüge gemacht habe. Beide arbeiten hier auf einem Weingut!
In Blenheim haben wir eine Nacht verbracht, haben ein Museum erkundet und eine Chocolaterie besucht....in der Marie und ich ein bisschen naschen durften.....und in der wir uns natürlich auch exclusive Schokolade gegönnt haben:)
Nach Blenheim sind wir in den Nelson Lakes National Park gefahren. Eine sehr schöne Gegend und zwei sehr schöne Seen! 
 Da die Straßen zu Kaikoura geschlossen sind haben wir die Straße über Hammer Springs gewählt und sind über Christchurch nach Akaroa gefahren. Akaroa ist ein französisch gehaltenes Städtchen, in dem wir ganz zu Maries Freude eine kleine Bäkerei gefunden haben, die richtiges Baguette verkaufen. Hier haben wir auf einer Farm genächtigt, mit einem wunderschönen Ausblick aufs Meer und Schafen um uns herum. Und asl ob das nicht schon cool genug gewesen wäre, hingen zwischen den Bäumen Hängematten! Traumhaftes Wetter kam noch dazu:)
Von Akaroa aus sind wir zu Mt Cook gefahren, dem höchsten Berg Neuseelands.
 Hier haben wi alle Wanderungen gemacht, die man ohne Guide machen durfte!
Eine Davon führte an einen Gletscher:
 Am Fuße des Gletschers haben wir dann auch noch Eise aus dem Wassser holen können!
Vor einer Wanderung wurde speziell gewarnt, weil diese 2200 Stufen aufweist! Das haben Marie und ich natürlich mit links geschafft, vor allem nach dem Tongariro Crossing;) Die Aussicht hat sich gelohnt!
 Auf dem Weg zurück nach Christchurch sind wir am Lake Tekapo vorbeigekommen! Hier sind wir natrülich gleich auf den nächsten Hügel gestiegen;)
 Als wir wieder unten waren haben wir die berühmten Bilder, die man sonst auf Postkarten sieht, selbst schiessen können.
 Da wir noch ein paar Tage Zeit hatten, bis Maries Flug ging, sind wir ein paar Umwege gefahren und haben zum Beispiel den Rakaia River entdeckt!
Außerdem waren wir in Springfield.....jeder kennt das von der Serie "The Simpsons"....und genau deswegen haben die Leute dort einen rießen Donat aufgestellt. Ein bisschen traurig, wenn sich die Stadt darauf reduziert, bei so einer schönen Umgebung!

 Danach sind wir zum Arthurs Pass gefahren, hier hat es leider nur gerenget! Deswegen hab ich auch keine Fotos Davon. Der Arthurs Pass ist eigentlich für Keas und Kiwis bekannt.....aber wegen dem Regen haben wir wirklich garnichts gesehen, hier muss ich also nochmal her! Wunderschöne Landschaft, die man hinter dem Nebel sehen konnte!
In Christchurch endlich angekommen haben wir dann Godley Beach Park erkundet. Ein wunderschöner Campingplatz, mit einem aggressiven Hahn! Das mein ich wortwörtlich. Ein Huhn hat uns attakiert, deswegen haben wir auch im Auto geschlafen.
Trotz des wütenden Hahns konnten Marie und ich in unseren Schlafsäcken den Sonnenaufgang genießen können. 
Am nächsten Tag sind wir dann nach Christchurch City Center gefahren. Hier kann man so etwas sehen: 
 Oder soetwas:
 Das Stadtzentrum ist wirklich zerstört. Nur das Drumherum steht noch. Jetzt nach Christchurch fahre ich mit einem Deutschen die Ostküste Richtung Süden entlang.
Ich melde mich wieder, sobald ich WLAN habe!
Wenn ihr Fragen habt fragt mich! Ich habe mich jetzt ein bisschen kurz gehalten, weil Marie morgen früh zurück nach Auckland fliegt und das unser letzter Abend zusammen ist!
Liebe Grüße an Alle!