Am dritten
Tag haben wir uns vorgenommen nach Kuta zu fahren. Das haben wir uns
viel einfacher vorgestellt, als es tatsächlich war. Im Lonely Planet
Reiseführer für Bali und Indonesien heißt es, dass ein
Touristenbus nach Kuta fährt. Tatsächlich wollte uns aber am
Busterminal niemand helfen, diesen Bus zu finden bzw, haben die
Existenz des Busses komplett abgestritten. Anstattdessen wurde uns
vorgeschlagen, dass sie uns ein Ticket für einen Bus verkaufen
können, der uns für 100000 nach Kuta bringt.....im Reiseführer
heißt es, dass ein Bus 60000 kostet. Bei 100000 hat es aber noch
nicht aufgehört. Wir haben angebote bekommen, die zwischen 100000
und 200000 lagen. Ruth und ich hatten dann die Idee, nach Praya, zu
fahren und dort auf einen Bus zu hoffen. Diese Route hat der
Reiseführer neben dem Bus auch vorgeschlagen....nur das hier dann
anstatt 1 Stunde 3 Stunden Fahrzeit auf einen warten. Die Kunde, dass
wir anstatt Kuta nach Praya fahren wollen, hat sich schnell über dem
ganzen Busterminal verbreitet, sodass nun horrende Summen für Praya
verlangt worden sind. Da wir dies aber wehemmend abstritten, hat sich
nach einer geschlagenen Stunde Diskussionen und Ärger ein Herr dazu
bewegt uns einen Bus nach Praya für 20000 zu organisieren. Das ist
ein guter Preis für uns Europäer, wer weiß, wieviel die
Einheimischen zahlen.....also sind wir mit etwas Hoffnung und Skepsis
in den Bus gestiegen, der uns tatsächlich für 20000 nach Praya
gefahren hat. Hier mussten wir umsteigen und anstatt an einem
richtigen Busstop zu halten hat der Bus irgendwo am Stadtanfang
gehalten. Hier drohte uns nun genau die selbe Situation wie am
Busterminal, nur dass wir mittlerweile zu genervt von den vielen
falschen Angeboten waren, sodass wir doch relativ zügig nach nur ein
paar Abweisungen unsererseits einen Bus gefunden haben, der uns für
10000 wieder weiter in die nächste Stadt Richtung Kuta mitgenommen
hat. Die Fahrt war ein bisschen abenteuerlicher als die erste, da wir
warten mussten, bis der Bus voll war, erst dann ging die Reise los.
Eingestiegen sind nette Frauen, die kein Wort Englisch sprachen und
körbeweise Essen mit sich trugen. Die Frauen wurden netterweise, da
sie ja schwere Einkäufe mitsich führten, direkt vor die Haustüre
gefahren. Nach einiger Zeit später sind wir also in der nächsten
Stadt, Sengkol, angekommen, wieder ein Stückchen näher an Kuta.
Hier hieß es dann aber überraschender Weise, dass es Bemo Busse
überhauptnicht gibt.....wobei 10 Minuten danach einer an uns
vorbeigefahren ist. Das alte Spiel fing von vorne an. Angebote uns
mit unseren Rucksäcken und meinem Koffer locker auf dem Moped für
NUR 100000 mitzunehmen waren allerdings neu.....obwohl wir das ohne
Diskussionen anzufangen strikt ablehnten, und eher gelaufen wären,
haben die Einheimischen trotzdem nicht aufgehört uns weiter
anzulachen und Angebote an unseren Kopf zu werfen. Nach einiger Zeit
und langsamen weiterlaufens hat zu unserem Glück ein Auto
angehalten, dass uns für 15000 vor unser Hotel gefahren hat. Jetzt
waren wir schon nicht mehr wirklich gut auf Einheimische zu sprechen.
Nach dem Einchecken ins Hotel, haben wir dann erstmal etwas gegessen,
worauf unsere Mägen reagiert hatten. Das hat uns aber nicht davon
abehalten einen Blick auf den nur 5 Gehminuten entfernten Strand zu
werfen, der wirklich wunderschön ist und außerdem noch nicht
wirlich von Touris besetzt. Das einzige etwas nervige ist, dass einem
sowohl Kinder als auch Erwachsene versuchen Sachen wie Ananas,
Armbänder oder Tücher zu verkaufen....und das alle fünf Minuten.
Nichtsdesto trotz ist es sehr idylisch und man kann sich sogar ein
wenig vom Lärm der Städte ausruhen.
Hier koennt ihr lesen, wie es mir waehrend meiner Reise in Neuseeland geht, was ich so erlebe und auf was fuer Menschen ich treffe.
Freitag, 25. August 2017
Lombok - Mataram
Trotz
gefühlt 1 Millionen Taxifahrer den Busstand gefunden und mit dem Bus
Damri für 25000 nach Mataram gefahren. Von dort wurde ich zum Glück
von Ruth mittels eines Grab-Autos abgeholt, sodass wir ohne Umstände
zur Unterkunft gelangen konnte. Als das Gepäck auf unserm Zimmer
war, sind wir dann noch Steak essen gegangen. Haben uns also gleich
mal High Class Essen gegönnt!
Am zweiten
Tag wollten wir uns dann in Mataram umschauen, aber das lief ganz
anders als gedacht. Der Tag fing erst ganz harmlos an mit einem
Frühstück im Hotel. Das ist hier meistens im Preis inbegriffen.
Dann ging es ab zu zwei Tempeln, einem größeren und einem
Wassertempel.
Auf dem Weg dahin schien es uns so, wie wenn wir die einzigen wären, die zu Fuß gehen. Außerdem hupen sich hier alle gegenseitig an, was den Straßenverkehr hektischer und lauter macht, als er sein müsste.
Auf dem Weg dahin schien es uns so, wie wenn wir die einzigen wären, die zu Fuß gehen. Außerdem hupen sich hier alle gegenseitig an, was den Straßenverkehr hektischer und lauter macht, als er sein müsste.
Was ein bisschen fragwürdig ist, waren diese Käfige, die man an einigen Straßen finden konnte. Darunter befinden sich Hähne......Hahnenkampf?
Nach den Tempeln wollten wir dann an den Stand fahren, wussten aber nicht, dass es, obwohl die Stadt am Meer liegt, keinen Strand hatte. Also sind wir an einer bunten Moschee stehen geblieben und haben uns hier etwas umgesehen.
Von dort aus ging es mit dem Bemo zurück in die
Straße des Hotels. Hier wurden wir dann das erste Mal so richtig
über den Tisch gezogen. Bemos sind eigentlich Minitransporter,
welche auch die Locals benutzen, demnach günstige Transportmittel,
aber da wir zwei weiße Frauen sind, hat der Fahrer mal sein Glück
versucht und den vierfachen Preis genannt, den es eigentlich hätte
kosten sollen. Nämlich 20000 anstatt 5000. Wir haben das aber beide
zu spät gemerkt und uns im Nachhinein geärgert. Auf den Schock hin
haben wir uns in einem Restaurant einen Fruchtsaft gegönnt und sind
danach noch durch die Straßen gegondelt. Hier habe ich mir in Papier
eingewickeltes Straßenessen gekauft, was sich später als Reis mit
Ei und Gemüse entpuppt hat (5000 (30 Cent), dass Steak hatte 55000).
Sehr lecker und viel billiger, als in einem Restaurant zu speisen:)
Völlig
fertig und geschafft von dem Tag haben wir uns noch einen Fruchtsaft
gekauft, diesmal Avokadesaft, der sehr lecker ist! Fruchtsäfte
kosten hier so um die 15000 (90 Cent).
Danach
ging es zurück ins Hotel, wo wir den Abend ausklingen haben lassen.
Die Stadt ist extrem hektisch und laut, wobei es im Hotel schön
ruhig war:) Das haben wir nach dem Tag wirklich gebraucht. In der
Stadt selbst gibt es außer die zwei Tempel nichts zu sehen.
Touristen sind uns auch nicht wirklich über den Weg gelaufen, was
vllt ein Grund sein könnte, warum wir hier so angestarrt werden.
Fazit für den Abend war also, dass wir uns im Hotel doch etwas
wohler gefühlt haben.
Singapur und letzten Tage in KL
Mein Bruder und ich hatten 1 1/2 Tage um Singapur zu erkunden. Die Stadt hat meinem Bruder und mir extrem gut gefallen. Zu Anfang will ich
sagen, dass das wirklich eine extrem saubere und ordentliche Stadt
ist. Es gibt extrem viele Regeln und für jeden Regelverstoß eine
hohe Strafe. Zum Beispiel ist Kaugummi importieren verboten....aber das, so hatten mein Bruder und ich den Eindruck, macht die Stadt irgendwie westlich....ihr versteht mich, wenn ihr dort gewesen wart!
Um in der Stadt ohne großes Nachdenken hin und her fahren zu können, haben wir uns die 2-Tages-Touristenkarte für 16$ gekauft. Die kann ich nur empfehlen, da man mit dieser auch vom Flughafen in die Stadt kommt. Somit sind die Kosten für die Karte schon fast gedeckt, wenn man die Hin- und Rückfahrt vom Flughafen berücksichtigt.
Unser Hostel war in der Nähe des indischen Viertels. Sehr gut für mich, da ich indisches Essen liebe:) von Naan und Curry könnte ich mich jeden Tag ernähren!
Im indischen Viertel ist der Tempel den ihr unten auf dem Bild sieht eine der Hauptsehenswürdigkeiten.
Aber nicht nur wegen dem Tempel merkt man, dass man in Little India ist:)
Die Bäume sind genau so wie man es sich vorstellt. Man steht vor gigantischen Science Fiction Bäumen und ist beeindruckt. Diese Bäume dienen nicht nur als Touristenattraktion sondern auch als Wasserspeicher und Energielieferant, da sie in der Krone mit Solarzellen ausgestattet sind.
Neben den Bäumen kann man sich noch den Cloud Forest und den Flower Dome anschauen. Von ersterem seht ihr hier ein Bild.
Die Luft unter der Kuppel indem der Cloud Forest errichtet wurde, ist extrem gut und erfrischend! Das merkt man sofort beim Eintreten! Das Prinzip des Cloud Forest ist es, die Pflanzenentwicklung eines Berges wiederzuspiegeln. So werden am höchsten Punkt des Forests nur Pflanzen gezeigt, die bei geringerem Sauerstoff und kälterem Wetter überleben können.Nach dem Cloud Forest ging es in den Flower Dome, der in jeder Ecke mit Blumen ausgestattet war. Sehr schön durchzulaufen!
Nach den beiden Attraktionen sind wir noch etwas im Park spazieren gegangen. Hier seht ihr den Cloud Forest von außen:
Ziemlich weit hinten im Park haben wir auf einer Anhöhe diesen Ausblick genießen können. Ein super Platz für ein Picknick oder um Drachen steigen zu lassen;)
Da sich nun die Lichtershow näherte, sind wir schnell zurück zu den Bäumen gelaufen, umgeben von einer wunderschönen Parkanlage.
Bei den Bäumen angekommen hat sich uns dieser Anblick geboten. Es war wunderschön, die Lieder die gespielt worden sind zu der Lichtershow waren zwar.....wie soll ich sagen.....etwas zuuu patriotisch, aber trotzdem sehr schön anzuschauen!
Nach der Show bin ich aus dem Staunen nicht rausgekommen. Singapur bei Nacht könnte ich mir 24 Stunden am Tag geben:D
Als uns der Hunger gepackt hat sind wir nach Chinatown gefahren. Hier gibt es den People's Complex, einen Food Court, bei dem man sich für wenig Geld mehr als satt essen kann! Außerdem ist das Viertel wirklich gut um Souvenirs zu kaufen!
Am nächsten Tag haben wir uns vorgenommen nicht so viel zu laufen........jaaaaa, aber man ist nur einmal in Singapur, oder? Deswegen konnten wir es uns dann doch nicht nehmen lassen über die lange Brücke nach Sentosa zu laufen. Sentosa ist ein Freizeitpark, der bald Eintritt kosten wird. Nicht falsch verstehen, die einzelnen Attraktionen kosten natürlich Eintritt, aber man kann trotzdem durch den Park laufen, ohne etwas zu bezahlen. Das soll aber bald geändert werden. Läuft man einmal komplett durch den Park sieht man ein weiteres Wahrzeichen Singapurs, den Merlion, eine Kreuzung aus Meerjungfrau und Löwe.Danach sind wir, um ein bisschen unsere Fahrkarte auszunutzen, zu einem komplett abgedrehten Park gefahren. Natürlich wussten wir nicht, was uns erwartet, als wir den Park auserwählt hatten XD
So viele Figuren und verdrehte Legenden haben wir beide noch nie gesehen. Bekannt ist der Haw Park Villa (Name des Parks) wegen seinem bildlichen Darstellen der 10 Courts of Hell. Und diese sind wirklich grausam dargestellt. Hier geht es um das was passiert, wenn man im Leben gesündigt hat und nicht in den Himmel kommt, sondern in die Hölle. Am Ende, wenn die Sündiger die 10 Courts durchlaufen haben, werden sie mit einem Getränk geheilt, sodass sie all die Schmerzen vergessen, und wieder geboren werden.
Nach dem prägenden Park sind wir fürs Essen nochmal nach Chinatown gefahren. Hier mal ein Bild, um sich vorstellen zu können, wie diese ganzen Viertel von Hochhäusern umgeben sind. Stiehlt aber nicht den Charme der Stadt!
Die Lichtershow für den zweiten Abend spielte sich vor dem Marina Bay Sands Hotel ab. Da es auch hier noch Zeit gab sind wir durch das rießen Einkaufszentrum am Fuß des Hotels gelaufen, bis wir bei dem blumenförmigen Museum angekommen sind, wo sich uns folgende Aussicht bot:
Und in diesem Bild seht ihr, was ich mit Blumenform meine....
Um eine super Aussicht auf die Skyline zu haben, kann ich nur die Helix Bridge empfehlen, trotz Regen sind mein Bruder und ich diese entlang gelaufen und wie man auf dem unteren Bild sieht, hat sich der nasse Weg auch gelohnt! Auch hier, hätte ich stundenlang sitzen und dieses atemberaubende Bild auf mich einwirken lassen können.
Da die Lichtershow aber nicht auf sich warten lässt, machten wir uns auf den Weg. Die Lichtershow findet auf dem Platz vor dem Einkaufszentrum statt und ist genauso, wie die Gardens by the Bay Show sehr empfehlenswert!
Nach der Lichtershow haben wir dann Platz auf der Promenade genommen um einen letzen Blick auf "Singapur bei Nacht" zu werfen.
Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus zurück nach Kuala Lumpur, Malaysia. Warum mit dem Bus? Erstens um einiges billiger als der Flug (wenn man sich kurzfristig dazu entscheidet nach Singapur zu fliegen und nicht im Voraus bucht), zweitens angemessene Abfahrtszeit. OK erwischt, der erste Grund war am ausschlaggebendsten:D
Für KL haben wir uns für die letzten zwei Nächte was besonderes Ausgesucht, das Imperiana mit Infinity Pool und Aussblick auf die Petronas Towers.
Natürlich wollten wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hotel vorschlagen....was bei dem extremen Regen vielleicht keine sooooo gute Idee war. Tropfnass, und ich übertreibe nicht, wir waren so nass, wie wenn wir mit Kleidung in einen Pool gesprungen wären, sind wir dann im Hotel angekommen. Von den Türaufhaltern und den Lehrlingen wurden wir belächelnd empfangen und man hat uns sofort Handtücher gebracht. Die Backpacks wurden mit leichtem Misstrauen begutachtet und beim Einchecken kam die Chefin um zu checken, ob wir auch wirklich für das Hotel eingebucht haben.....nach dem zweiten Check haben wir dann die Zimmerschlüssel bekommen.....lustige Situation, aber auch ein bisschen unangenehmXD das Hotel ist nicht irgendein Hotel sondern ein vier Sterne Hotel.....hier laufen Backpacker wohl nicht täglich ein.....aber man muss dazu sagen, für deutsche Verhältnisse war es für ein vier Sterne Hotel ein durchaus erschwinglicher Preis. Und diesen zu bezahlen hat sich durchaus gelohnt. Wer kann schon sagen mit dieser Aussicht schlafen gehen zu können! Geschweige denn in so einem Pool zu relaxen, und nebenbei die Petronas Tower zu bestaunen:)
Ein durch und durch gelungener Aufenthalt in Malaysia und Singapur. Dank meinem Bruder wurde aus dieser Reise ein unvergessliches Abenteuer! Ich hoffe wir gehen noch auf viel mehr Reisen zusammen!
PS: Natürlich konnten wir uns es nicht entgehen lassen Durian, die stinkende Frucht, zu probieren! Mit Handschuhen gewaffnet saßen wir also in Chinatown in KL und haben uns überwunden. Mein Bruder hat den Geschmack perfekt beschrieben: Angeröstete Zwiebeln mit Käse überbacken! Nicht so schlimm wie im Internet beschrieben also, wobei wir auch einen angemessenen Reifegrad gewählt hatten.
Langkawi
Nach
wirklich richtig coolen drei Tagen ging es dann mit der Fähre nach
Pulau Langkawi. Drei Stunden in einem kleinen Boot für 70 RM pro
Person. Etwas teurer als der Bus gekostet hätte, dafür sehr viel
schneller und mit keinen Umstiegen;)
In
Langkawi angekommen haben wir uns trotz schwerer Rucksäcke Kuah
angeschaut. Hier gibt es eine rießen große Adlerstatue, gleich
neben dem Fährenterminal, und etwas weiter Richtung Stadtzentrum
Kuah einen großer Park, durch den es sich durchzulaufen lohnt.
Direkt am Ende des Parks hat es dann das Regnen angefangen, so dass
wir uns in ein indisches Restaurant gesetzt haben und uns dann mit
Grab zum Hostel fahren haben lassen. Das Hostel war ziemlich neu und
wirklich schön, auf einer mit Kokosnusspalmen bewachsenen Fläche,
nah am Strand.
Auf
Lankgawi hatten wir leider das Pech, dass es sehr viel geregnet
hatte, sodass wir am zweiten Tag nicht wirklich viel machen konnten.
Dafür haben wir am Ankunfstag ein Reismuseum besucht, kostenlos und
sehr schön gemacht, von Reisfeldern umgeben. Hier hätten wir Stunde
um Stunde verbringen können! Am Abend sind wir zu einem Resort
Privatstrand gegangen um den Sonnenuntergang zu genießen, was leider
dank zu vieler Wolken nicht möglich war. Trotzdem sah der Strand
extrem suaber und schön aus! Mit Palmen umrandet konnten wir so auf
den Liegestühlen entspannen. Das wir am Resort-Privatstrand lagen
hat keinen gestört, war auch später Nachmittag, sodass nicht
wirklich viel los war.
Dank des
Regens am zweiten Tag haben wir einen Broadcast aufgenommen. Der
Hostelbesitzer hat uns dazu gebeten. Also haben wir ihm eine Stunde
lang von unserer Reise durch Malaysia erzählt. Am nächsten Tag, so
haben wir kurzfristig entschieden, sind wir dann nach Singapur
geflogen. Das war tatsächlich die günstigste Lösung, um von der
Insel wegzukommen. Bei Regenzeit würde ich, trotz sehr schöner
Insel, nicht empfehlen allzuviel Tage dort zu verbringen;)
Georgetown
Nach Ipoh
sind wir nach ein paar weiteren Stunden im Bus in Butterworth
angekommen. Hier haben wir für 1,5 RM die Fähre nach Georgetown
genommen.
Das ging ohne Probleme, der Fahrtwind hat hier richtig gut
getan, da wir von dem kurzen Weg vom Bus zur Fähre schon
durchgeschwitzt waren. In Georgetown angekommen ging es zu Fuß zum
Hostel. Hier ist es öfter so gewesen, dass wir kein Fenster im
Zimmer hatten. Wie ich erfahren habe, stört das Männer in der Regel
nicht, aber ich fühl mich mit einem Fenster doch um einiges wohler;)
Wir haben in Sunny Side Hostel genächtigt, die Rezeptionisten waren
sehr freundlich und ahben uns mit unterschiedlichen Karten der Stadt
ausgestattet, sodass wir eine Karte mit Attraktionen, eine Karte mit
Essenspunkten und eine Karte mit Streetart hatten. Da es schon
relativ spät war und wir von der Reise ein bisschen mitgenommen
waren, sind wir noch, dank Tipp der Rezeptionistin, auf einen
Nightmarket gefahren. Da wir Freitag angekommen sind, hatten wir das
Glück, den größten nightmarket der Woche miterleben zu können.
Und das ist wirklich nicht gelogen, hier reihen sich Essenstände an
Essensständen, es gibt sooooo viel gutes, richtig gutes, günstiges
Essen, sodass wir keine andere Wahl hatten, als soviel zu Essen wie
nur ging....und wir hatten keinen einzigen Fehlgriff. Es gab alle
möglichen Arten an Fingerfood, gegrilltes, frittiertes,
verschiedenes Gebäck usw.
Am
nächsten Tag wollte ich unbedingt die Streetart sehen. Und die ist,
wie man auf dem Foto sehen kann, wirklich sehr schön und auch noch
sehr gut für Fotos gemacht:)
Da wir
aber vor allem auf das unterschiedliche Essen, dass es in Malaysia
gibt gespannt waren, hat es nicht lange gedauert, bis wir
einheimisches Essen probieren wollten. Das ging von Eis in
Kokosnussmilich mit grünen Glibber und roten Bohnen, über
Reispfannen und Suppen, bis zu fischigem, feuerscharfen Nudelsalaten.
Ich kann nur sagen, Georgetown ist ein wahres Essensparadies, wo wir
locker eine Woche hätten verbringen können. Die drei Tage, die wir
dort waren, haben zwar gereicht um alles zu sehen, aber lange nicht
um alles zu essen!
Neben
Streetart und Essen gibt es entlang der Küste in Georgetown aber
auch noch Gebäude, die auf Stelzen im Wasser gebaut worden
sind, was sehr schön anzuschauen war. Außerdem kann man mit dem Bus
für ein paar RM aus der Stadt raus fahren und weiße Sandstrände
genießen. An den Haupteingängen zum Strand stehen zwar Leute, die
einem verschieden Wassersportarten anbieten, aber läuft man ein paar
Meter den Strand entlang, hat man seine Ruhe. Wir hatten z. B. einen
großen Teil des Strandes fast für uns alleine. Das einzige, was
etwas stört, ist der Müll der sich teilweise am Rand des Strandes,
teilweise im Wasser befindet. Ich hatte das so nicht erwartet, mein
Bruder kennt so ähnliche Umstände allerdings auch von Thailand.
Der
Transport hat uns überhaupt keine Probleme bereitet, wir sind mit
Grab und den Bussen sehr günstig weggekommen. Außerdem scheint es
in jeder größeren Stadt Busse zu geben, die umsonst benutzt werden
können und einen durch das Stadtzentrum bringen. Diese Busse sind
gekennzeichnet mit GoKL in Kuala Lumpur und CAT in Georgetown. Auf
den Bussen steht auch so etwas wie free ride, sodass Touris diese
auch finden können.
Wegen dem
vielen rumlaufen haben mein Bruder und ich entschieden uns für 20 RM
eine halbe Stunde einer Fußreflexzonenmassage hinzugeben. Für
schlappe 4 € haben wir eine wirklich richtig gute Massage bekommen.
Hier kann ich das Asiatika sehr empfehlen! Wie in Kuala Lumpur waren
das auch hier wieder Blinde, die die Massage durchgeführt hatten.
Für mich war das am Anfang irgendwie komisch, aber ich hab mich gut
unterhalten können und mir einiges über Reflexologie erklären
lassen können.
Dienstag, 15. August 2017
Dritter Tag Cameron Highlands und Ipoh
Nach Kuala Lumpur ging es mit dem Bus in die Cameron Highlands. Die Straßen sind hier sehr gut, allerdings war die Strecke sehr kurvenreich, sodass man am Ende froh war, endlich angekommen zu sein! Die Busendstation in den Cameron Highlands heißt Tanah Rata, wir hatten unser Hotel aber in Brinchang, sodass wir mit dem Taxi für 15 RM zum Ria Cameron Hotel gefahren wurden. Wie wir auf der Fahrt zurück zu der Busstation am nächsten Tag herausgefunden haben, geht das allerdings auch für 10 RM;) Am Hotel angekommen haben wir dann überlegt, eine Tour zu den Teeplantagen zu buchen. Dies hat zeitlich aber leider nicht mehr hingehauen, sodass wir uns für ein Taxi entschieden haben, dass uns für 60 RM zur Bharat Teeplantage gefahren hat. Für das Geld hat der Fahrer eine Stunde vor der Plantage auf uns gewartet, um uns dann wieder zum Hotel zurückzufahren. Eine weitere Option wäre es gewesen, sich einen Taxifahrer für 75 RM für 3h zu "mieten". Das haben wir aber erst am nächsten Tag gesehen. Um auf der Teeplantage herumzulaufen musste man 2 RM Eintritt bezahlen und ich kann nur sagen: Das hat sich, trotz leichtem Regen, sehr gelohnt!
Es hat auf der Plantage leicht nach Tee gerochen und man hat sich dank des unendlichen Grüns sehr entspannt gefühlt. Nach der dreiviertel Stunde auf der Plantage haben wir oben im Teehaus noch einenCameron Highlands Tee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen, beides sehr lecker!
Da wir nach der Teeplantage noch ein paar Stunden Zeit hatten, bis es Dunkel wurde, sind wir zur Big Red Straweberry Farm gelaufen. Hier kann man Erdbeeren pflücken und in einem kleinen Shop nebenan alles Mögliche aus Erdbeeren gemacht kaufen.
Am Abend haben wir dann noch in einem der Restaurants Abend gegessen und uns anschließend in einem japanischen Eiscafe eine Waffel mit Eis gegönnt.
Früh am nächsten Tag ging es dann wieder in den Bus und ab nach Ipoh. Von vielen Leuten haben wir gehört, dass sich Ipoh nicht für einen Stopp lohnt, aber da es keinen Platz mehr im Bus direkt nach Penang, unserem nächsten Ziel, gab, haben wir einen Zwischenstopp in Ipoh eingelegt.
In dieser Stadt hat uns die App "Grab" sehr weitergeholfen. Das ist eine App wie "Uber", d.h. man kann sich von A nach B fahren lassen, für weniger Geld als ein Taxi kosten müsste. Dank der Grab App sind wir zum Perak Tong Tempel gekommen. Das ist ein in eine Höhle gebauter Tempel, mit schönen Malerein an der Wand und großen Statuen, ähnlich wie in den Batu Caves, aber doch etwas anderes.
Nach der Tempelbesichtigung haben wir uns am Kiosk nebenan jeder für 6 RM eine Kokusnuss gegönnt.
Mit der Grab App haben wir uns anschließend zum Hauptbahnhof in Ipoh fahren lassen. Dieser ist von außen sehr schön! Gegenüber befindet sich eine große Moschee. Neben dieser haben wir in einem food court einen leckeren Imbiss zu uns genommen und, da ich Mangolassi liebe, habe ich mir noch einen Mangolassi gegönnt.
Donnerstag, 10. August 2017
Nach kurzer Pause zu Hause ab nach Malaysia
Hallo Ihr,
jetzt habe ich mich schon länger nicht mehr gemeldet, deswegen bringe ich euch kurz erstmal auf den neuesten Stand:
Von Neuseeland aus bin ich im Juni nach Hause geflogen. Dort habe ich Freunde besucht und Zeit mit meiner Familie verbracht. Nebenbei habe ich gearbeitet, um mir ein bisschen Geld für das nächste Abenteuer zu verdienen:)
Die Reise ging vor drei Tagen los, es hieß "Ab nach Kuala Lumpur"! Diesmal bin ich jedoch nicht alleine auf reisen gegangen, sondern habe meinen Bruder mit dabei, der aber leider Ende August wieder zurück nach Deutschland fliegt.
In Malaysia werden wir insgesamt 2 Wochen bleiben. Dafür haben wir uns schon eine Route zurecht gelegt. Es geht von Kuala Lumpur über die Cameron Highlands und dann weiter nach Ipoh. Von dort aus fahren wir nach Georgtown/Penang. Wie es dann weiter geht wissen wir noch nicht zu 100%. Ich würde gerne auf die Insel Pulau Langkawi:D
Kuala Lumpur hat all unsere Erwartungen erfüllt. An unserem Anskunftstag sind wir, nachdem wir im Hostel eingecheckt haben, nach Chinatown gelaufen um dort Abend zu essen. Am nächsten Tag sind wir mit dem KTM Komuter (ein Zug) zu den Batu Caves gefahren. Der Besuch dahin lohnt sich wirklich sehr und ist außerdem kostenlos!
Die Caves sind rießig und mit Statuen geschmückt. Auf dem Weg zu den Caves trifft man auf süße Affen, die einem die Bananen aus den Händen klauen.
Da wir noch Zeit hatten bis unser Zug wieder ins Stadtzentrum zurück fuhr, sind wir für 5 RM in die Ramayana Höhle gegangen.
Nach den 222 Stufen hinauf zu den Batu Caves und dem Rundgang in der Ramayana Höhle hatten wir uns Essen reglich verdient, deswegen sind wir zu der Haltestelle Bangsar gefahren, wo es günstig sehr gutes Essen gibt. Hier haben wir auch keine Touristen gesehenXD
Danach sind wir für einen Spaziergang zu dem Vogelpark gelaufen. Jeder weiß, wie sehr ich Vögel mag.......und weil uns der Eintritt zu teuer war...haha...sind wir weiter durch den Park geschlendert....wobei Park kann man das nicht nennen, ein gepflasteter Weg führte uns an Museen und Moscheen vorbei.
Durch das humide Klima waren wir nach den ganzen Aktionen ein bisschen müde und haben eine kurze Pause im Hostel eingelegt. Von dort aus ging es dann weiter zum KLCC, wo wir die abendliche Lichterschau bewundern konnten, mit den Petronas Towern als Hintergrund.
Soviel zu unseren ersten zwei Tagen. Der dritte Tag folgt in Kürze!
jetzt habe ich mich schon länger nicht mehr gemeldet, deswegen bringe ich euch kurz erstmal auf den neuesten Stand:
Von Neuseeland aus bin ich im Juni nach Hause geflogen. Dort habe ich Freunde besucht und Zeit mit meiner Familie verbracht. Nebenbei habe ich gearbeitet, um mir ein bisschen Geld für das nächste Abenteuer zu verdienen:)
Die Reise ging vor drei Tagen los, es hieß "Ab nach Kuala Lumpur"! Diesmal bin ich jedoch nicht alleine auf reisen gegangen, sondern habe meinen Bruder mit dabei, der aber leider Ende August wieder zurück nach Deutschland fliegt.
In Malaysia werden wir insgesamt 2 Wochen bleiben. Dafür haben wir uns schon eine Route zurecht gelegt. Es geht von Kuala Lumpur über die Cameron Highlands und dann weiter nach Ipoh. Von dort aus fahren wir nach Georgtown/Penang. Wie es dann weiter geht wissen wir noch nicht zu 100%. Ich würde gerne auf die Insel Pulau Langkawi:D
Kuala Lumpur hat all unsere Erwartungen erfüllt. An unserem Anskunftstag sind wir, nachdem wir im Hostel eingecheckt haben, nach Chinatown gelaufen um dort Abend zu essen. Am nächsten Tag sind wir mit dem KTM Komuter (ein Zug) zu den Batu Caves gefahren. Der Besuch dahin lohnt sich wirklich sehr und ist außerdem kostenlos!
Die Caves sind rießig und mit Statuen geschmückt. Auf dem Weg zu den Caves trifft man auf süße Affen, die einem die Bananen aus den Händen klauen.
Da wir noch Zeit hatten bis unser Zug wieder ins Stadtzentrum zurück fuhr, sind wir für 5 RM in die Ramayana Höhle gegangen.
Nach den 222 Stufen hinauf zu den Batu Caves und dem Rundgang in der Ramayana Höhle hatten wir uns Essen reglich verdient, deswegen sind wir zu der Haltestelle Bangsar gefahren, wo es günstig sehr gutes Essen gibt. Hier haben wir auch keine Touristen gesehenXD
Danach sind wir für einen Spaziergang zu dem Vogelpark gelaufen. Jeder weiß, wie sehr ich Vögel mag.......und weil uns der Eintritt zu teuer war...haha...sind wir weiter durch den Park geschlendert....wobei Park kann man das nicht nennen, ein gepflasteter Weg führte uns an Museen und Moscheen vorbei.
Durch das humide Klima waren wir nach den ganzen Aktionen ein bisschen müde und haben eine kurze Pause im Hostel eingelegt. Von dort aus ging es dann weiter zum KLCC, wo wir die abendliche Lichterschau bewundern konnten, mit den Petronas Towern als Hintergrund.
Soviel zu unseren ersten zwei Tagen. Der dritte Tag folgt in Kürze!
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